"Whatever Works - Liebe sich wer kann" USA/Frankreich 2009 / 92 Min.

R. Woody Allen D. Larry David, Evan Rachel Wood, Patricia Clarkson, Ed Begley jr., Conleth Hill, Michael McKean, Henry Cavill, John Gallagher, Jessica Hecht, Carolyn McCormick, Christopher Evan Welch

01_WhateverWorksWoody Allen kehrt nach Manhattan zurück und zitiert sich selbst auf höchstem Niveau.
Um ein Haar wäre Boris Yellnikoff (köstlich: "Seinfeld"-Autor Larry David) vor Jahren für den Nobelpreis nominiert worden. Seitdem hält sich der pensionierte Quantenphysiker für ein Genie02_WhateverWorks und alle anderen Menschen für unterbelichtete Mikroben. Weil seine Freunde für die pessimistischen Belehrungen des griesgrämigen Besserwissers kaum empfänglich sind, wendet er sich irgendwann direkt ans Publikum. "Das wird mit Sicherheit kein Wohlfühl-Film", prophezeit er den07_WhateverWorks Zuschauern im Kinosaal - was natürlich glatt gelogen ist. Denn so pointiert, so bissig und politisch unkorrekt waren Woody Allens Dialoge schon lange nicht mehr.
Der unter nächtlichen Panikattacken leidende Zyniker lebt in einer Hinterhofwohnung in10_WhateverWorks Chinatown, wo ihm eines Nachts die naive Ausreißerin Melody (Rachel Evan Wood) über den Weg läuft. Im wahren Leben wären die beiden wohl nie ein Paar geworden, aber genau darum geht es ja in diesem Film: Egal wie, egal mit wem, Hauptsache, es funktioniert.
Amüsante Betrachtungen über die Spielarten der Liebe und eine Liebeserklärung an New York.

SO 21.02./MO 22.02./DI 23.02./MI 24.02.2010/20.00 Uhr