"Invictus - Unbezwungen" USA 2009 / 133 Min.
R. Clint Eastwood D. Morgan Freeman, Matt Damon, Tony Kgoroge, Patrick Mofokeng, Matt Stern, Julian Lewis Jones, Adjoa Andoh, Marguerite Wheatley,
Leleti Khumalo
Ein fliegendes Ei macht Weltgeschichte: Clint Eastwood blickt in "Invictus" zurück auf die ersten Amtsjahre des südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela - und ein einzigartiges WM-Turnier.
Sport ist für die meisten nur eine Nebensache. Aber manchmal kann er ein Land verändern und über alle trennenden Grenzen hinweg Menschen vereinen. Das wissen wir in Deutschland seit dem Fußball-Sommermärchen des Jahres 2006, und das
gilt auch für das südafrikanische Rugby-Märchen "Invictus - Unbezwungen" von Clint Eastwood. "Invictus" beginnt dort, wo das Charakterdrama "Goodbye Bafana" mit Dennis Haysbert als Nelson Mandela vor drei Jahren aufhörte: Der berühmte
Antiapartheidkämpfer erlangt am 11. Februar 1990 nach über zwanzigjähriger Haft seine Freiheit und wird zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt. Doch die Erinnerung an die Rassentrennung ist frisch und spaltet nach wie vor
die Nation: Zwischen Schwarz und Weiß herrscht kaum unterdrücktes Misstrauen, die alte Feindschaft könnte jederzeit wieder aufbrechen und zu einem Bürgerkrieg eskalieren.In dieser Situation kommt Staatschef Nelson Mandela (ideal
besetzt: Morgan Freeman) auf eine zunächst abwegig scheinende Idee: Er will die im eigenen Land ausgetragene Rugby-Weltmeisterschaft des Jahres 1995 nutzen, um die Wunden der Vergangenheit zu heilen und die Schwarzen und die Weißen quasi auf dem Spielfeld vereinen. Dumm nur, dass der Rugby-Mannschaft Südafrikas im Turnier nicht einmal eine Außenseiterchance eingeräumt wird. Doch Nelson Mandela lässt nicht locker und spricht ein ernstes Wort mit dem Mannschaftskapitän Francois Pienaar
(Matt Damon in Blond).
SO 11.04./MO 12.04./DI 13.04./MI 14.04.2010/20.00 Uhr |